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Als Musiker mit großer Tiefe, Virtuosität und technischer Brillanz hat sich der israelische Geiger Vadim Gluzman den Rang eines der bemerkenswertesten und vielseitigsten Künstler unserer Zeit erworben. Von Kritikern und Publikum gleichermaßen gefeiert, tritt er als Solist oder als Duopartner mit seiner Frau, der Pianistin Angela Yoffe, in den USA, Kanada, Europa, Russland, Japan, Korea und Australien auf.
1973 in der Ukraine geboren, begann Vadim Gluzman im Alter von sieben Jahren mit dem Violinspiel. Bereits vor seinem Umzug nach Israel 1990 studierte er bei Zakhar Bron und später bei Yair Kless in Tel-Aviv. In den USA studierte er bei Arkady Fomin und an der Juilliard School bei Dorothy DeLay und Masao Kawasaki. Als sechzehnjähriger hatte Vadim Gluzman 1990 die Möglichkeit Isaac Stern vorzuspielen, eine Begegnung, aus der eine wunderbare Freundschaft entstand. Isaac Stern hatte als Musiker und als Mensch einen großen Einfluss auf ihn und er verschaffte Vadim Gluzman das Privileg, zusammen mit ihm in Israel und in den USA zu arbeiten.
1994 gewann er den prestigevollen Henryk Szeryng Foundation Career Award. Er spielt die einzigartige "ex Leopold Auer"-Stradivari, eine großzügige Dauerleihgabe der Stradivari-Gesellschaft von Chicago. Über Gluzmans sensationelles Debüt mit dem Detroit Symphony Orchestra unter Leitung von Neeme Järvi schrieb die Detroit Times: "In Gluzmans Händen spricht die Stradivari nicht, sie verkündet, singt, seufzt, lacht." Er arbeitete mit bedeutenden Dirigenten, darunter Yehudi Menuhin, James de Priest, Claus Peter Flor, James Judd, Marek Janowski, Dimitri Kitajenko, Eri Klas, Jesus Lopez-Cobos, Peter Oundjian, Mihail Jurowski, Paavo und Neeme Järvi, Yan Pascal Tortellier, Vladimir Verbitsky und Jaap van Zweden.
Vadim Gluzman spielt u.a. mit den Symphonieorchestern von Chicago, Cincinnati, Houston, und Seattle, den Münchner und Dresdener Philharmonikern, dem Residentie Orkest Den Haag, dem Bergen Philharmonic Orchestra, dem Münchener Kammerorchester, dem Franz Liszt Kammerorchester Budapest, sowie dem Deutschen Symphonie Orchester Berlin, den Radiosymphonieorchestern Berlin und Stuttgart und dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg.
Er nimmt exlusiv für das schwedische Label BIS auf. Die erste Veröffentlichung mit Lera Auerbachs "24 Präludien für Geige und Klavier" (geschrieben für Vadim Gluzman und Angela Yoffe) erntete großes Lob der Kritiker wie auch die zweite Einspielung mit Werken von Pärt, Schnittke, Kancheli und Vasks. Auf einer dritten CD, die im Frühling 2006 erschienen ist, sind neben Musik von Lera Auerbach auch die Sonate für Klavier und Violine von Schostakowitsch und eine Bearbeitung seiner ersten Jazz-Suite zu hören. Im Sommer 2007 nimmt er die Violinkonzerte von Tschaikowsky und Glasunov mit dem Bergen Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Andrew Litton auf als auch Barber und Bernstein mit dem Orquestra Sinfonica do Estado de São Paulo unter John Neschling. Vadim Gluzman hat Violinsonaten von Hindemith, Beethoven und Brahms sowie das Violinkonzert von Richard Bennett bei Koch Classics International veröffentlicht.
In der Saison 2003/2004 hat Vadim Gluzman entscheidend zur Entstehung der Ballettproduktion von "Préludes CV" beigetragen, die zu John Neumeiers 30jährigen Jubiläum am Hamburg Ballett aufgeführt wurde. Vadim Gluzman und Angela Yoffe brachten bei dieser Produktion die Musik der jungen russischen Komponistin Lera Auerbach zur Uraufführung. Aufführungen fanden anschließend in der Hamburgischen Staatsoper und dem Festspielhaus Baden-Baden statt.
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